| Einer der letzten Menschheitsträume der Fliegerei ist im Jahr 1999 wahr geworden -- die Umrundung der Erde in einem Ballon. Die beiden Ballonfahrer berichten in Mit dem Wind um die Welt detailliert über ihre unglaublichen Erlebnisse. Der Schweizer Piccard und der Engländer Jones erfüllen sich ihren Lebenstraum, als sie in genau 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten in der Breitling Orbiter 3 die Erde nonstop umrunden. Darüber hinaus stellen sie noch einen Geschwindigkeits- und Entfernungsrekord mit 40.814 Kilometern auf. In ihren packenden Aufzeichnungen berichten die beiden Helden von Kälte, Hitze, widrigen Winden und dem Kampf gegen Stürme in einem neun Tonnen schweren Gefährt unter einem mit Helium gefüllten Ballon. Abwechselnd beschreiben die beiden Piloten die Vorbereitungen des Abenteuers, die Suche nach einem Sponsor, die Zusammensetzung des Teams -- und auch Erfolge und Probleme während des Fluges. Eine Weltkarte, in der die Route eingezeichnet ist, und eine umfangreiche Fotostrecke mit tollen Farbaufnahmen runden den gelungenen Expeditionsbericht ab. All denjenigen, die den Pioniergeist der heutigen Zeit hautnah miterleben wollen, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Wissenschaftliche Fakten und persönliche Erfahrungen vereinen sich hier zu einer gelungenen Mixtur. --Katja Klenk |
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Abenteuer pur
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| Review Date: January 12, 2000 |
| Reviewer: , |
| Das kürzlich erschienene Buch von Bertrand Piccard und Brian Jones ist meiner Meinung nach ein klassisches Abenteurerbuch. Es berichtet in eingehender Weise über alle Umstände und Erlebnisse einer Ballonfahrt um die Erde in eingehender Weise. Es ist phantastisch erzählt, mit sehr viel persönlichen Eindrücken und läßt auch sehr viele Einblicke in die Privatsphäre der Erzähler zu. Nicht nur, daß das Thema schon unendlich interessant wäre, die Erzählweise und Detailiertheit runden das Buch ab. Viele Fotos der Fahrt lassen einen noch mehr mitfühlen und lassen einen direkt in das Thema mit einsteigen. Meiner Meinung nach, ist es ein Muß für jeden Luftfahrtinteressierten und Abenteurer und alle die es werden wollen. Für alle anderen ist es ein äußerst spannendes Buch, daß den Pioniergeist der heutigen Tage widerspiegelt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Lesegenuss vom Feinsten
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| Review Date: March 1, 2000 |
| Reviewer: , |
| Vor einiger Zeit hatte ich das Glück, Herrn Piccard persönlich kennenzulernen, und so charismatisch wie er ist auch das Buch, das er mit Brian Jones zusammen geschrieben hat. Es ist die packende Schilderung einer der letzten großen Herausforderungen unserer Zeit. Die herausragenden Leistungen und das Können der beiden Meteorologen werden genauso anerkennend geschildert wie das Verhandlungsgeschick der Fluglotsen und die respektvollen Aktionen der Diplomaten. Besonders fasziniert hat mich die "Psychologie in der Kapsel". Man fühlt während des Lesens förmlich den Teamgeist. Selbst ihren Konkurrenten gegenüber immer fair, schildern Bertrand Piccard und Brian Jones sehr ehrlich und sehr menschlich ihre Reise um die Welt. Auch nach dem Gelingen bleiben sie bescheiden und sind niemals selbstdarstellerisch. Im Gegenteil: ihre tiefen Einsichten lassen den Leser mitphilosophieren und machen die beiden zu großen Persönlichkeiten. Dieses Buch ist ein Beweis dafür,wie spannend und bereichernd die Wirklichkeit sein kann - weitab von sensationell dargestellten "Reality-Tragödien". Man zittert, hofft und freut sich mit den Piloten. Gerade das macht das Buch zu einem Hochgenuß. Schöner kann die Schilderung eines grandiosen Erfolges getragen von Visionen, Mut und Menschlichkeit nicht sein!!! Wer Bücher über große Abenteuererpersönlichkeiten unserer Zeit liebt, dem sei auch "Bergsüchtig" von Hans Kammerlander empfohlen ( Vorsicht! Die beiden Bücher machen wirklich süchtig ) |
Eines der letzten großen Abenteuer?
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| Review Date: September 28, 2009 |
| Reviewer: Elmar Woelm, Osnabrück |
In dem Buch berichten die beiden Ballonfahrer Bertrand Piccard und Brian Jones in fesselnder Weise von ihrer Nonstop-Weltumrundung im Ballon. Ein spannendes Abenteuer, dem mehrere Fehlschläge vorausgingen an die 20 Fehlschläge, wenn man die Versuche anderer Teams mitrechnet. Auf packende Weise nehmen die Autoren den Leser mit auf die Reise und lassen ihn hautnah an ihrem Abenteuer teilhaben, vielleicht eines der letzten großen Abenteuer unseres Planeten. Trotz aller Technik bleibt der Erfolg der Reise bis zuletzt fraglich. Hindernisse sind nicht nur die schwer zu berechnenden Winde, die Kälte in großer Höhe, und die Grenzen menschlicher Belastbarkeit, sondern immer wieder auch die schlichte Politik der Länder, die es zu überqueren gilt oder völlige Ahnungslosigkeit über die Möglichkeiten und Grenzen eines Ballons bei den Lotsen der zuständigen Stellen der Flugkontrolle: Einen Ballon kann man nicht in dem Sinne steuern. Je mehr man gegen die Natur und die Winde kämpft, desto aussichtsloser ist das Unternehmen! Aber man kann sich dem natürlichen Strom des Windes hingeben und in unterschiedlichen Höhen nach passenden Verhältnissen suchen, die einen am Ehesten dem Ziel entgegen bringen. So wird das Buch und das Abenteuer im Ballon zu einer tiefen Lehre und Metapher für das Leben an sich.
Was mir außerdem besonders gefällt ist, dass das Buch sehr deutlich macht, wie wichtig für das Gelingen großer Taten nicht nur diejenigen sind (oder derjenige ist), die als Helden in die Analen eingehen, sondern dass solche Leistungen immer nur als Teamleistungen möglich sind, als Leistungen, die erst durch das eingespielte Zusammenwirken eines ganzen Teams, einschließlich vieler unsichtbarer "Hände", zustande kommen können. Die Autoren machen das in ihren Schilderungen immer wieder deutlich. Ein Buch also auch wider den falsch verstandenen Heldenmythos; denn der Held wäre nichts ohne all die Vielen, die zu seiner Leistung beigetragen haben!
Glück ab und ein herzliches "Sassa Hurra, sassa Karaudike, sassa Ramschkassadeira...." Wie es einst in meiner Heimat unter Ballonfahrern hieß.
Lassen Sie sich mitreißen von diesem ausgeprägten Pionier- und Abenteuergeist von Bertand Piccard und Brian Jones! |
Ein spannendes und emotional geladenes Buch
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| Review Date: August 17, 2001 |
| Reviewer: , |
| Ich habe das Buch gelesen und war überweltigt. Viele glauben vielleicht es sei eine technische Erzählung. Stimmt aber nicht. In diesem Buch geht es um Gefühle, Ängste und Emotionen im allgemeinen. Das Buch ist packend und man fiebert mit den beiden Ballonfahrern mit. Es handelt von einem Traum, welcher für diese zwei Menschen Wirklichkeit wurde. Und dieses Buch lässt einen mitträumen. Lasst Euch mit diesm Buch verzauben... |
Nicht schlecht - aber!!
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| Review Date: January 18, 2003 |
| Reviewer: , |
| Das Buch ist wirklich nicht schlecht - allerdings hätte ich etwas mehr davon erwartet. Die vielen Bilder lockern den mit der Zeit doch etwas eintönigen Text zwar auf - das sie den Leser aber mitreißen, das schaffen sie nicht! Eine Reiseerzählung der etwas andern Art - nicht schlecht; dennoch das "gewisse Etwas" fehlt! |
Jones : mitreißend, packend Piccard : langweilig, abgehoben
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| Review Date: July 10, 2001 |
| Reviewer: Holger Janz, Konradsreuth, Bayern |
| Die von den beiden Piloten abgelieferte Schilderung Ihrer beneidenswerten Reise um die Welt zeigt ein interessantes Bild der überflogenen Länder und Ihrer Kulturen (zu erkennen an Schilderungen/Beschreibungen des Umgangs mit dem zugehörigen Regierungen im Großem und Fluglotsen im Kleinem. Das Buch beschreibt ebenfalls (was ich hoch anrechnen möchte) wieviel Mühe, Arbeit und Vorbereitung in dieser einzigartigen Leistung versteckt ist, wobei alle Beteiligten gebührend gewürdigt werden. Was mir an den Buch leider etwas übel aufstößt ist die Person des Bertrand Piccard bzw. seine Beiträge zum Buch. Ein sehr großer Teil seiner Schilderung besteht leider darin, immer wieder klarzumachen (und leider über mindestens ein Drittel des Buches ), daß er durch diese Unternehmung endlich aus den Schatten seines Vaters und noch berühmteren Großvaters treten konnte. Der zweite Teil seiner Schilderung besteht aus "Statements" zum Weltfrieden, Glaube an höhere Mächte usw. usw. Ohne Brian Jones nüchterne Art und klarer Schilderung der Fahrt, der Probleme mit dem Ballon und des Ablaufs bekommt man von der eigentlichen Fahrt gar nichts mit. Bei Piccard kommt nach einiger Zeit immer dasselbe, was zur einer gehörigen Portion Langeweile beim Leser führt. Glücklicherweise war Brian Jones auch dabei. Piccard ist der (leider esoterisch abgehobene) geborene Diplomat und Verkäufer seines Traums, während Jones in seiner nüchternen und durchaus kurz angebundenen Art dafür sorgt, daß das Buch spannend bleibt und der Ballon fliegt. |
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