Eine Ballonfahrt als Alpenüberquerung

Ein unvergeßliches Erlebnis für jeden

Eine Ballonfahrt als Alpenüberquerung ist ein unvergeßliches Erlebnis für Jung und Alt. So ist es für viele einfach faszinierend, durch die Lüfte zu schweben, die Ruhe zu genießen und die Landschaft einmal aus der Vogelperspektive sehen zu können. Doch für manche ist eine „normale“ Ballonfahrt zu langweilig. Sie haben einen ganz anderen Gedanken, eine Alpenüberquerung im Ballon.

So wird von Menschen, die bereits einmal eine Alpenüberquerung mit dem Heißluftballon mitgemacht haben, sprechen von einem Abenteuer, dem „reinen Wahnsinn“. Im Gegensatz zu einer „normalen“ Fahrt mit dem Heißluftballon dauert die Alpenüberquerung circa drei bis fünf Stunden. Der Start erfolgt in Deutschland und die Landung erfolgt in Italien. Die Fahrstrecke liegt in etwa bei 300 Kilometern und die Höhe beträgt zwischen 4500 und 6000 Metern.

Ein beeindruckendes Panorama bietet sich den Passagieren, eine traumhafte Fernsicht und ein wunderbarer Blick auf die Alpen. Auch die Dolomiten, der Großvenediger und der Großglockner bieten eine traumhafte Aussicht für die Ballonfahrer. Gleichgültig, ob man bereits viel Erfahrung mit den Alpen hat, oder ob man in diesem Gebirge noch nicht oft unterwegs gewesen war, sei es zum Bergwandern, Bergsteigen oder Mountain Biken.

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Was ist bei einer Ballonfahrt als Alpenüberquerung zu beachten?

Wichtig bei der Alpenüberquerung im Ballon sind die Nordwinde, so dass diese Fahrt nicht für einen bestimmten Tag geplant werden kann. Nach Erfahrungen der Ballonsportler kommt es im Winter circa zwei- bis viermal zu solchen Windströmungen. Die beste Zeit für eine Alpenüberquerung im Ballon ist von Oktober bis März. Im Sommer ist eine Alpenüberquerung im Ballon gar nicht möglich.

Bei der Ballonfahrt dürfen nur wenige Passagiere an Bord sein, der Heißluftballon benötigt eine große Menge an Brennstoff. Da ein nördlicher Wind vorherrschen muss, erfolgt der Start in der Regel bei schlechtem Wetter auf der Alpennordseite. Die durchschnittliche Geschwindigkeit liegt bei etwa 100 Stundenkilometern. Aufgrund der enormen Höhe müssen Atemschutzgeräte zum Einsatz kommen. In Italien erfolgt die Landung meist bei herrlichem, sonnigem Wetter.

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Eine Ballonfahrt über die Alpen

Für die Ballonfahrt über die Alpen bedarf es einiger Vorbereitungen, von Seiten der Ballonfahrer und der Insassen. Die Ballonfahrer müssen die Witterung im Auge behalten und die Fahrt gut planen. Der Insasse benötigt eine Bescheinigung seines Arztes, dass die Ballonfahrt in einer Höhe von 4500 bis 6500 Metern mit einem Atemschutzgerät keine Belastung für ihn ist. Da die Fahrt nicht weit vorgeplant werden kann, muss der Passagier kurzfristig abrufbar sein, um die Reise über die Alpen antreten zu können.

Der Alpenüberquerer benötigt auch eine entsprechende Ausrüstung, die er an dem Tag mitzubringen hat. So ist zum Beispiel neben seinem Personalausweis entsprechende Bekleidung zu nennen. Warme Schuhe und warme Beinkleidung sind ein Muss bei einer Alpenüberquerung, da der Unterkörper sich im Schatten des Korbes befindet und die Passagiere sich nicht viel bewegen (können).

Sinnvoll sind warme Unterwäsche, eine Winterjacke, Skihose und auch eine Mütze, die die Ohren vor der Kälte schützt. Auch Handschuhe sollte man im Zweifelsfall mitnehmen. In der Fahrthöhe herrschen Temperaturen zwischen – 20 Grad Celsius bis 30 Grad Celsius. Da die Landung im schönen, sonnigen Italien stattfindet, sollte man auch Kleidung zum Wechseln mitnehmen.

Sind dann das optimale Wetter und der Passagier dann zur Stelle, dann geht die Alpenüberquerung los. Nach der circa fünfstündigen Fahrt erfolgt die Landung in Italien, die meist mit Rotwein und Parmaschinken oder Pasta ausreichend begossen wird. Je nach Witterung kann am gleichen Tag die Rückreise nach Deutschland wieder angetreten werden oder, wenn sich alle einig sind, auch in Italien übernachtet und am nächsten Tag nach Hause gefahren werden.

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