Wissenswertes zum Ballon, zu seiner Technik, Typen und Herstellern

Informationen zu Ballonen als Luftfahrzeug

Der Ballon ist das wohl älteste Fluggerät der Menschheit und die erste Möglichkeit, dem jahrtausendealten Traum des Fliegens zu realisieren. Im Vergleich zu anderen Luftfahrzeugen haben Ballone eine Sonderstellung. Dies gilt sowohl für deren Konstruktion und Design, als auch für dessen Flugeigenschaften und Flugcharakteristika. Hierzu zählt besonders dessen Eigenschaft, nur in eingeschränktem Maße lenkbar zu sein. Vielmehr hängt dessen Flugweg nahezu ausschließlich von der Windrichtung ab.

Im Hinblick auf Technik und Konstruktion von Ballonen ist festzustellen, daß diese aus einer Reihe von Komponenten bestehen. An erster Stelle steht hier natürlich die Ballonhülle, die oft farbig und mit Werbebotschaften bedruckt ist. Unter dieser befindet sich der Ballonkorb, in dem sich der Ballonpilot und die Passagiere aufhalten. Damit ein Ballon überhaupt fliegt, muß die Luft in der Ballonhülle im Falle von Heißluftballonen erhitzt werden, im Falle von Gasballonen muß diese mit einem Gas befüllt werden.

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Der Ballon – Design und Typen

Jede Art von Ballon zeichnet sich im Prinzip durch ein ähnliches Design aus, dessen wesentliche Komponenten neben der bereits genannte Ballonhülle und dem Ballonkorb noch aus dem Brenner zum Erhitzen der Luft besteht. Dies gilt naturgemäß nur für Heißluftballone, nicht aber für Gasballone. Was wiederum alle Ballone mit sich führen sind Gasflaschen, entweder um die Luft im Innern der Ballonhülle zu erwärmen oder um Gas wie etwa Helium, das leichter als Luft ist, dorthin zu blasen.

Verschiedene Ballontypen haben sich im Laufe der Jahrhunderte herausgebildet. Bei den Grundtypen, die hier zu nennen sind, handelt es sich um die allseits bekannten Heißluftballone und um die bereits genannten Gasballone. Desweiteren zu nennen sind an dieser Stelle Roziere-Ballone und Superpressure-Ballone. Besonderer Beliebtheit, insbesondere bei Zuschauern von Ballontreffen erfreuen sich sogenannte Special Shape-Ballone, die es in einer Vielzahl unterschiedlicher und teilweise überaus kreativen Formen gibt. Nicht selten werden diese auch zu Werbezwecken eingesetzt.

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Der Ballon – Wetter, Startplatz und Landeplatz, Hersteller, Werbung und Verbände

Aufgrund seiner Flugeigenschaften und seiner Konstruktion ist der Ballon stärker vom Wetter und den aktuell an einem Ort gegebenen Wetterbedingungen abhängig, als nahezu jedes andere Fluggerät. Deshalb wird ein Ballonpilot vor jeder Ballonfahrt der Wettervorhersage und dem Flugwetter besondere Beachtung schenken. Auch die Frage nach einem geeigneten Startplatz beschäftigt die Anbieter von Ballonfahrten, die sich im Laufe der Zeit hierfür besonders geeignete Stellen gesucht haben.

Weniger planbar als der Startplatz ist dagegen der Landeplatz bei einer Ballonfahrt. Abhängig von Windgeschwindigkeit und Windrichtung treibt der Ballon in eine vom Ballonpiloten nur eingeschränkt beeinflußbare Richtung. Nur in diesem Rahmen kann er dann den Landeplatz auswählen, zu dem dann ein Begleitfahrzeug kommt, um den Ballon und seine Passagiere abzuholen. Dies ist dann auch der Zeitpunkt für die Ballontaufe, der sich Erstlinge zu unterziehen haben.

Gefertigt werden Ballone gleich welcher Art von professionellen Ballon Herstellern, von denen es eine Handvoll in Deutschland gibt. Aber auch im benachbarten europäischen Ausland und in anderen Staaten gibt es Unternehmen, die sich auf die Entwicklung und Fertigung von Ballonen spezialisiert haben. Es läßt sich in diesem Zusammenhang feststellen, daß in diesem Bereich in den letzten Jahren bemerkenswerte Innovationen gelungen sind, auf die näher einzugehen ist.

Ebenfalls im nationalen und im internationalen Rahmen gibt es Ballon Verbände und Ballon Vereine, in denen sich Ballonsport-Begeisterte zusammengeschlossen haben, um ihrem Hobby nachzugehen und gleichzeitig die Interessen des Ballonsports nach außen zu vertreten. Beachtung sollte diesem Luftgerät auch als Medium der Werbung geschenkt werden, da die Außenhülle einer Vielzahl von Ballonen Werbebotschaften und Markenabbildungen ziert.

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Ballon Technik

Die Ballon Technik – ein faszinierender Bereich der Luftfahrttechnik

Mehr als 200 Jahre Innovation und Fortschritt

Die Ballon Technik finden viele Menschen faszinierend. Dies gilt auch für solche, die sonst nicht an Luftfahrt interessiert sind. Ein Ballon besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: der Ballonhülle, dem Ballonkorb, dem Brenner und den Gasflaschen. Um einen Ballon startklar machen zu können, benötigt man außerdem ein Aufrüstgebläse und für die Ballonfahrt selbst eine Reihe von Instrumenten.

Die Ballonhülle – ein beliebter Werbeträger

Die Ballonhülle ist in der Regel aus einem sehr reißfesten Nylongewebe. Da dieses von Natur aus nicht luftdicht ist, wird es auf der Innenseite mit einer extrem dünnen Schicht des Kunststoffs Polyurethan bedampft. Dieser verhindert ein Austreten der Luft aus dem Innern des Ballons und stellt gleichzeitig eine hohe Lebensdauer sicher.

Die Ballon-Hülle besteht aus mehreren Hundert Segmenten, die zu Bahnen zusammengenäht und anschließend als gesamter Ballon zusammengefügt werden. Die einzelnen Hüllenstreifen sind dabei bis zu 50 Meter lang und müssen sorgsam miteinander vernäht werden. In die Hülle müssen außerdem Laschen für den sogenannten Parachute und auch für die Ventile eingebracht werden. An der Außenseite der Hülle sind zudem die Hüllenseile anzubringen.

Da Ballone oft als Werbeträger verwendet werden, ist ein sorgsames Design der Ballonhülle notwendig. Auf jedes Segment muß schließlich das richtige grafische Element aufgebracht werden, damit das Gesamtbild auf dem Ballon fehlerfrei und korrekt ist. Da dies eine überaus komplexe und schwierige Angelegenheit ist, wird heutzutage das Hüllendesign mit Hilfe von Computern erstellt und dann auf den Nylonstoff übertragen.

Da die Hülle an ihrem unteren Rand nahe am Brenner ist, muß dieser Teil hitzebeständig sein. Hierzu verwendet man fast ausnahmslos das unbrennbare Nomex. Die Hülle enthält außerdem Komponenten, die deren Aufreisen verhindern. Die in Deutschland betriebenen Ballone haben ein Hüllenvolumen von 1.600 bis 9.500 Kubikmeter. Die Form der Hülle ist wichtig für die Stabilität des Ballons und dessen Manövrierfähigkeit.

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Der Ballonkorb – Platz für Ballonführer und Passagiere

Im Ballonkorb halten sich sowohl Ballonführer als auch Passagiere auf, weshalb dieser ausreichend Stabilität benötigt, um allen Personen Sicherheit zu bieten. Ballonkörbe sind in einer Vielzahl unterschiedlicher Größen und Einteilungen für zwei bis 19 Personen verfügbar.

Diese große Zahl von Modellet hat unter anderem verschiedene Korbhöhen und Brennerhöhen sowie unterschiedliche Boden- und Seitenschutzkombinationen. Es gibt Körbe mit Passagierstühlen, mit Leder-, Velour- oder Stoffauskleidung sowie mit Sicherheitsgurten und Instrumenten-Halterungen.

Die am häufigsten verwendeten Werkstoffe für Ballonkörbe sind Weide und Peddigrohr, aus denen diese geflochten werden. Beide Materialien werden traditionell für den Ballonkorb eingesetzt und zeichnen sich dadurch aus, daß sie sehr stabil aber gleichzeitig ausreichend elastisch sind. Körbe aus anderen Materialien, wie etwa aus Plastik oder Aluminium, haben daneben weniger haltbar und zeigen eine geringere Lebenserwartung.

Ein Ballonkorb ist zumeist 1,10 Meter hoch und ist am oberen Rand mit Leder ausgestattet, so daß sich die Passagiere bequem auflehnen können. In den Korb integriert sind Stahlseile, die die Verbindung zum Brenner und zur Ballonhülle herstellen.

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Der Ballonbrenner zum Erhitzen der Luft

Aufgabe des Brenners ist es, die Luft innerhalb der Ballonhülle zu erhitzen. Hierzu wird im Brenner Propangas verbrannt, das aus Gasflaschen kommt, die im Korb sind. Von dort werden sie unter hohem Druck mit Leitungen in den Brenner transportiert. Das Gas wird dort in Verdampfungsspiralen geleitet, wo es durch die Vermischung mit dem Sauerstoff der Luft verbrennt und Hitze erzeugt.

Im Markt gibt es eine Reihe verschiedener Brenner-Modelle, die sich hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Ausstattung unterscheiden. Der Ballonfahrer kann sich einer Auswahl verschiedener Brenner das Modell wählen, das am besten seinen Ansprüchen genügt.

Ein Brenner besteht aus dem eigentlichen Brenner und einer Gehäuseeinheit. Man unterscheidet zwischen Einzelbrenner, Doppelbrenner, Dreifachbrenner und Vierfachbrenner. Ein Einzelbrenner wiegt in der Regel um die 15 Kilogramm, ein Mehrfachbrenner rund 20 Kilogramm oder etwas mehr. Bei einem Einzelbrenner ist jeweils nur eine Einrichtung zur Brennstoffzufuhrm, ein Fahrventil und ein Kugelventil vorhanden. Bei den Doppel- bis Vierfachbrennern liegen diese Komponenten in entsprechend mehr Ausführungen vor.

Mit steigender Größe nimmt die Leistungsfähigkeit der Brenner entsprechend zu und so kann ein mit einem Vierfachbrenner ausgerüsteter Ballon bis zu knapp 20 Personen befördern. Daneben gibt es auch verschiedene Brenner-Typen. So gibt es Brenner die besonders leise sind und Brenner, die ein sehr schönes Flammenbild, insbesondere in der Nacht geben. Bei einigen von diesen ist nur die Flamme aber kein Ruß zu sehen. Manche Ballon- und Brenner-Hersteller bieten Mehrbrenner-Modelle an, bei denen verschiedene Brennertypen kombiniert sind.

Brennerventile und Brennertöpfe

Für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Ballonfahrern sind auch verschiedene Brennerventil-Typen verfügbar. Seit einigen Jahren sind zudem elektronische Steuerungen auf dem Markt, mit denen die Regulation des oder der Brenner per Knopfdruck erfolgt.

Die Brennertöpfe, aus denen die Flammen herausschlagen, sind in einem sogenannten Brennerrahmen eingelassen. Diese müssen sehr stabil befestigt sein, gleichzeitig von den verwendeten Materialien her so leicht als möglich sein. Der rasche Fortschritt der Werkstofftechnik erlaubt es auch hier in den letzten Jahren, immer stabilere und gleichzeitig leichtere Stoffe einzusetzen. Dies senkt das Gesamtgewicht des Ballons und erhöht gleichzeitig die Sicherheit.

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Ballon-Gasflaschen als Energiequellen

Ballon-Gasflaschen dienen dazu, den Brenner mit einer ausreichenden Menge an Gas zu versorgen. In der Ballonfahrt werden spezielle Gasflaschen eingesetzt, für deren Herstellung Edelstahl oder Aluminium Verwendung finden. Um nicht den Ballonkorb zu beschädigen, sind die Gasflaschen in der Regel mit einer Schutzhülle versehen.

Das Ballon-Aufrüstgebläse beim Start

Der Ballon wird vor dem Start mit einem sogenannten Aufrüstgebläse aufgeblasen. Diese hat normalerweise einen kleinen Viertaktmotor und kann durch Räder problemlos zum Startplatz des Ballons transportiert werden. Die Bewegung des Propellers des Aufrüstgebläses führt dazu, daß sich das Ballon-Innere mit Luft füllt. Ballon-Aufrüstgebläse sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, je nachdem wie groß die Anforderungen an die Leistung des Geräts ist.

Ballon-Instrumente für Kommunikation und Navigation

Ballonfahrer führen mehrere Ballon-Instrumente mit sich, die der Kommunikation und der Navigation dienen: Zum einen ist dies ein VHF-Funkgerät, mit dem die Luftaufsicht kontaktiert werden kann und außerdem Kontakt zum Begleitfahrzeug gehalten wird.

Desweiteren sind dies Altimeter, Variometer und Thermometer. Das Altimeter dient der Anzeige der Höhe, die in Metern und Fuß angegeben wird. Das Variometer zeigt die Steig- oder Sinkgeschwindigkeit an. Das Thermometer mißt die Temperatur an der Außenhülle des Ballons sowie der Lufttemperatur.

In den letzten Jahren gehört außerdem ein sogenanntes Global Positioning System zur gerätetechnischen Ausrüstung von Ballonfahrern. Dieses ermöglicht eine genaue Bestimmung des Standorts mithilfe von Satelliten, ebenso wie eine Ermittlung der Distanz vom Startplatz sowie von Kurs und Geschwindigkeit des Ballons.

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Ballon Typen

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Die erstaunliche Vielfalt an Ballon Typen und deren Entwicklung

Heißluftballone, Gasballone, Superpressure-Ballone, Special Shape-Ballone und Roziere-Ballone

Die bemerkenswerte Vielfalt unterschiedlicher Ballon Typen ist Ergebnis der unterschiedlichen Ansätze bei der Entwicklung von Ballonen. Obwohl die meisten Arten Ballone sich ziemlich ählich sehen, unterscheiden sich die verschiedenen Techniken, um durch die Luft zu fahren, doch meist sehr. Es gibt Unterschiede in der Bauweise, den Materialien und der Befüllung des Ballons, wodurch das Fahrverhalten des jeweiligen Ballons sich ebenfalls ändert.

Es gibt Roziere-Ballone, Superpressure-Ballone, Special Shape-Ballone, Gasballone und Heißluftballone. Letzterer ist wohl der bekannteste Ballontyp, da man ihn am häufigsten am Himmel sieht und auch die meisten Anbieter für Ballonfahrten ihre Passagiere in einem Heißluftballon transportieren.

Heißluftballone und ihre Geschichte

Das erste Fluggerät in Ballonform, das Menschen transportieren konnte war der Heißluftballon. Auch heute noch ist er in der Touristenbranche viel im Einsatz, um von weit oben einen tollen Überblick über diverse Landschaften zu bekommen. Die Technik des Heißluftballons hat sich von seiner Erfindung bis heute nur unwesentlich geändert.

So heizte man die Luft früher mit einem Strohfeuer und heute mit einer Gasflamme auf und das Material der Hülle wurde aus Gründen der Feuergefährlichkeit angepasst. Sonst ist das Prinzip gleichgeblieben. Der Brenner erzeugt heiße Luft, die aufsteigt und den Ballon füllt. Dieser steigt dann auf. Über ein Ventil kann der Ballonfahrer Luft entweichen lassen, um den Ballon sinken zu lassen.

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Roziere-Ballone und deren Vorzüge

Roziere-Ballone verdanken diesen ungewöhnlichen Namen ihrem Erfinder Pilâtre de Rozier, der bei den ersten Versuchen mit Menschen in Heißluftballonen mitfuhr und seit diesem Zeitpunkt nach einer Möglichkeit suchte, die Vorteile von Gasballonen und Heißluftballonen zu verbinden. Mit dem Roziere-Ballon galang ihm diese Mischung sehr gut, so dass sie auch heute noch für weitere Fahrten, wie zum Beispiel Rekordfahrten, oder Weltumrundungen genutzt wird.

Das verwendete Gas, welches in einem Roziere-Ballon Verwendung findet, ist Helium. Am Tag erwärmt die Sonneneinstrahlung das Gas im Balloninneren. Das Helium dehnt sich aus und die Tragkraft wird erhöht. Bricht die Nacht an und werden die Temperaturen dadurch kühler sorgt ein Brenner, wie bei einem Heißluftballon, dafür, dass der Ballon seine Höhe halten kann. So ist es weder nötig Ballast abzuwerfen, noch Gaß abzulassen, um den Druck auszugleichen.

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Superpressure-Ballone als Überdruckballone für wissenschaftliche Zwecke

Superpressure-Ballone sind Überdruckballone, welche viel zu wissenschaftlichen Experimenten benutzt werden. Sie haben keine Öffnungen und sind immer mit dem gleichen Volumen befüllt. Die Hülle des Ballons besteht aus einem festen Material, das auch unter hohem Druck weder nachgibt noch zerplatzt. Sie ist speziell beschichtet, um extreme Veränderungen des Drucks durch Sonne zu verhindern.

Aufgrund dieser Eigenschaften halten Superpressure-Ballone eine ziemlich konstante Höhe, in der der Ballon Innendruck gleich ist, oder leicht über dem Umgebungsdruck außerhalb der Hülle liegt. Somit kann der Ballon je nach Beschaffenheit der Hülle Tage, Wochen, Monate, oder theoretisch sogar Jahre in der Luft bleiben.

Der Special Shape-Ballon als Sonderform

Ein weiterer Ballontyp ist der Special-Shape Ballon. Übersetzt bedeutet das „spezielle Figur“ und sagt eigentlich schon aus worum es bei dieser Sonderform geht. Es handelt sich hierbei nicht um die Ballone mit der gewöhnlichen Birnenform, sondern beliebige andere. Sie werden meistens zu Werbezwecken eingesetzt, in dem zum Beispiel das Firmenlogo, oder Maskottchen als Ballon in die Luft geschickt wird.

Dabei gilt der Grundsatz: Alles ist Möglich! Doch der Fahrkomfort lässt bei diesen fantasievollen Luftfahrzeugen stark zu wünschen übrig, da sich an den vielen Rundungen, Ecken und Kanten der Figur Luftverwirbelungen bilden, die das Lenken einer solchen Himmelskreatur zum Abenteuer machen. Das tragende Volumen dieser Ballone ist wesentlich geringer, als das von normalen Heißluftballonen. Der Großteil der warmen Luft wird verwendet, um alle Teile der Figur stabil und in Form zu halten.

Der Gasballon und seine Verwendung

Der Gasballon wurde früher gebaut, indem man über eine Gasblase ein Netz legte und unten am Korb befestigte. Das Gas selbst brachte hier den nötigen Auftrieb. Je höher die Dichte desto schneller stieg der Ballon. Es war nötig über Seile ein Ventil zu öffnen, um bei Sonneneinstrahlung Druck aus dem Ballon entweichen zu lassen und der Aufbau dauerte ziemlich lange. So wurde diese Bauart bald von der ohne Netz verdrängt.

Durch die neu entwickelte Technik des Druckausgleichs, so wie sie auch in der Art beim Heißluftballon Verwendung findet, ist es nicht mehr nötig ein Ventil einzubauen und auch das Gewicht des Ballastes, der mitgenommen werden muss wurde halbiert. Die Funktion des Gases bleibt aber nach wie vor die gleiche und nur durch sie ist eine Ballonfahrt möglich.

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Ballon Bilder

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Ballon Bilder – Einige nützliche Tipps

Hilfreiches und Nützliches

Einige nützliche Tipps für Ballon Bilder seien nachfolgend gegeben. Der Korb im Ballon ist eigentlich der ideale Ort, um Fotos zu machen. Zum einen fliegen geeignete Motive geradezu vorbei. Die Vogelperspektive eignet sich vorzüglich zum Fotografieren von idyllischen und einzigartigen Landschaften, um den mittelalterlichen Aufbau einer Altstadt im Bild festzuhalten oder um die Spiegelung eines Sonnenaufgangs auf einem See festzuhalten. Keine Scheibe stört die Aufnahme, kein Lärm die Konzentration.

Allerdings lässt sich nicht steuern, was man fotografieren will, da der Ballon nur dorthin fahren kann, wohin ihn der Wind treibt. Wichtig ist auch, nicht in das diffuse Licht zu fotografieren. Fotografiert man dagegen mit der Sonne im Rücken, gelingen mit fast hundertprozentiger Sicherheit farbenfrohe Bilder. Wer gern ein Foto gegen die Sonne machen möchte, kann beispielsweise einen anderen Passagier bieten, seine Hand davor zu halten und so einen einzigartigen Lichteffekt zu erzeugen.

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Die Brillanz von Ballonbildern

Was läßt sich zur Brillanz von Ballonbildern feststellen? Je nachdem, in welcher Höhe sich der Ballon bewegt, sind die Fotos von unterschiedlicher Brillanz. In niedrigen Höhen, knapp über dem Boden, gelingen gute Fotos mit großer Farbtiefe, weil sich nur wenig Luft und damit auch wenige Staubpartikel zwischen dem Fotograf und dem Boden befinden. Details sind gut zu erkennen, Motive können besser ins den Mittelpunkt gerückt werden.

In mittleren Höhen ist es am schwierigsten, gute Fotos zu schießen, weil hier die klare Sicht durch diesige Wolkenfelder getrübt wird. Zwischen 500 und 1000 Metern bildet sich oft eine Inversionsschicht, in der kalte und warme Luftmassen aufeinander treffen und einen nebligen Schleier erzeugen.

Da ein Ballon bei einer Fahrt allerdings ohne weiteres Höhen von 3000 Metern erreichen kann, kann auch aus solchen Höhen fotografiert werden. Über 1000 Metern trübt kein Staubkorn die Sicht in die Ferne, 100 bis 200 Kilometern weit reicht der Horizont. Für solche Vorhaben empfiehlt sich ein Polarisationsfilter, der störende Irritationen herausfiltert. Generell lässt sich die Rechnung aufstellen: je größer die Höhe, umso besser die Bilder.

Interessant sind bei guter Wetterlage, ohne störende Wolken und Nebel, mitunter auch die Fotos, die waagerecht nach unten gemacht wurden. Ein unvergesslicher Anblick ist beispielsweise die Spiegelung des Ballons auf einem ruhigen See. Wie ein unbekanntes Flugobjekt wirkt der Ballon auf dem spiegelglatten Wasser, wenn der Pilot ihn mit Feuer zum Glühen bringt.

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Hinweise für außergewöhnliche Ballon Bilder

Es gibt mehrere Methoden, um außergewöhnliche Ballon Bilder zu bekommen. Zum Beispiel kann man den Arm mit dem Fotoapparat einfach aus dem Korb halten und nach unten, oben oder auch in den Korb hinein fotografieren. Zur Sicherheit sollte man dabei die Kamera natürlich mit einer Handschlaufe sichern.

Eine andere Variante erfordert mehr Mut: der Fotoapparat wird per Fernauslöser und an einem 10 bis 20 Meter langen Seil über den Rand geworfen. Die klarsten Bilder gelingen, wenn der Ballon in einem Hochdruckgebiet der Kaltfront eines Tiefdruckgebiets folgt. Eine Warmfront dagegen wirbelt viel Staub auf.

Die Ausrüstung sollte aus einer Kamera mit gutem Weitwinkel-Objektiv bestehen, damit Ballon und Insassen gut zu Geltung kommen. Beim Fotografieren sollte zudem ein Bezugspunkt im Gelände oder am Ballon gewählt werden, sonst wirken die Bilder anschließend wie unpersönliche Postkarten-Landschaftsaufnahmen. Individuell werden sie dagegen durch die Personen auf dem Foto oder kleine Details wie den Korbrand oder die Befestigungen.

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Ballon Wetter

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Das Ballon Wetter – Was ist wichtig?

Einige nützliche Hinweise und prinzipielles zu Ballonfahrten und Wetter

Weil der Ballon zu den wetterfühligsten Luftgefährten gehört, ist es außerordentlich wichtig, dass sich der Pilot vor dem Start genau über die herrschenden Bedingungen informiert. Dafür reicht bei Regen, Wind oder Schnee der Blick in die Tageszeitung. Dann kann der Ballon nämlich überhaupt nicht starten.

Ist das Wetter allerdings gut, es gibt keinen Niederschlag und der Wind ist am Boden nicht schneller als 8 Knoten, das sind etwa 15 Stundenkilometer, lohnt es sich für den Ballonfahrer, sich genauer über das Wetter zu informieren. Allerdings sind Starts wegen der Thermik, die als Aufwind den Ballon stört, nicht immer möglich.

In den kühleren Monaten, etwa von September bis März, kann ganztags gestartet werden. In den warmen Monaten versucht der Ballonfahrer die Thermikwinde zu umgehen, indem er zwei bis drei Stunden nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang mit dem Ballon in die Luft geht. Zu diesen Zeiten ist die direkte Sonneneinstrahlung schwach und die Lufttemperatur ausgeglichen.

Thermik entsteht, wenn sich unterschiedliche Flächen verschieden stark erwärmen. Dadurch bilden sich Warmluftblasen, die schließlich mit großer Geschwindigkeit aufsteigen und den Ballon mit in die Höhe reißen würden. Fallwinde zwingen ihn einen Moment später unsanft zu Boden und horizontale Böen deformieren die Hülle, die dadurch zusätzlich an Auftrieb verliert.

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Ballon und Windgeschwindigkeit

Wichtig ist bei einem Ballon zu wissen, in welcher Höhe welche Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen herrschen. Daraus kann man errechnen, wohin die Fahrt vermutlich gehen wird. Ein beliebtes Hilfsmittel ist der amerikanische Wetterdienst, die National Oceanic and Atmospheric Administration, abgekürzt mit NOAA. Deren Internetseite bietet online die Möglichkeit, nach Angaben von Zeit, Ort und Höhen errechnen zu lassen, wohin die Reise gehen wird.

Der große Vorteil ist nicht nur, dass dieser Service weltumspannend angeboten wird, sondern dass er zudem kostenlose Information bietet. Andere Möglichkeiten, sich über das Flugwetter zu informieren sind der Deutsche Wetterdienst und die zentralen Luftfahrtberatungsstellen und Flugwetterwarten sowie Self-Briefing-Dienste über Fax, Telefon und Internet. Ein gutes Briefing vor dem Start ist auch allein deshalb wichtig, damit der große Aufwand, einen Ballon aufzubauen und unverrichteter Dinge wieder einzupacken, eingespart werden kann.

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Ballonfahren und der Wind

Einer der wichtigsten Faktoren für den Ballonfahrer ist der Wind. In der Luft sind Windgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern kein großes Problem, allerdings sind beim Start schon 15 km/h schwer zu bewältigen. Die rund 800 Quadratmeter große Hülle eines Heißluftballons bietet mit seinem etwa 3000 Kubikmeter großen Fassungsvermögen dem Wind so viel Angriffsfläche, dass der Ballon bei hohen Windgeschwindigkeiten nicht zu bändigen ist.

Auch die Temperaturen in den Luftschichten spielen eine große Rolle. Sie entscheiden darüber, wie viel geheizt werden muss und wie lange ein Ballon in der Luft bleiben kann. Im Winter sind Fahrten von bis zu sechs Stunden möglich. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass weniger geheizt werden muss. Benötigt ein Ballon an seiner Spitze ansonsten Temperaturen zwischen 80 und 90 Grad – im Durchschnitt – reichen im Winter bei sehr kaltem Frost 40 bis 50 Grad aus, um den Ballon in der Luft zu halten. Moderne Ballone haben einen Gradfühler unter den Kappe, der dem Piloten genaue Auskunft darüber gibt, wie warm die Luft an der Spitze des Ballons ist.

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Ballon Startplatz

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Der Ballon Startplatz – dort gehts los

Der Anfang einer Ballonfahrt

Am Ballon Startplatz geht alles los. Mit der Kraft des unbändigen Feuers den Fesseln der Schwerkraft zu entfliehen – das ist die Erfüllung eines uralten Menschheitstraums. Auch heute noch bietet der Ballon das, was schon unsere Urväter im Griff nach dem Himmel zu finden hofften: Ein Gefühl grenzenloser Freiheit, das jegliches irdisches Problem belanglos erscheinen lässt. Doch ein Problem ist beim Ballonfahren allgegenwärtig, nämlich der geeignete Startplatz. Ohne den geht nichts, denn schon kleine Widrigkeiten reichen aus, um einen vorsichtigen Ballonfahrer vom Starten abzuhalten.

Grundsätzlich darf ein Ballonfahrer nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung nur von einem genehmigten Startplatz starten. Meist ist das ein Flugplatz. Doch was für Segel- und Motorflieger ideal ist, kann einem Ballonfahrer den Start vermiesen: freie ebene Flächen, über die der Wind ungebremst sausen kann.

Alles was über 15 Stundenkilometer Wind, also 8 Knoten Bodenwind, hinausgeht, macht das Starten schwierig, denn der Ballon muss zunächst ruhig auf dem Boden liegen, bis er sich durch die heiße Luft aufrichtet und stabilisiert. Die 3000 Kubikmeter große Hülle entwickelt ungeheure Kräfte, wenn sich der Wind darin erst einmal verfangen hat. Ab 20 Kilometern Windgeschwindigkeit besteht bereits Gefahr, dass die Ballonhülle mit dem Korb vom Wind über den Platz gezerrt wird.

Nach 50 Starts und einer zusätzlichen Prüfung in Theorie und Praxis dürfen Ballonfahrer auch außerhalb der Flugplätze starten und können so der windigen Ebene ausweichen. Theoretisch ist jeder Ort möglich, vorausgesetzt, es wird niemand gefährdet und der Grundstückseigentümer ist mit dem Start einverstanden.

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Der Ballon Startplatz bei Windstille

Am Ballon Startplatz kann aber auch Windstille herrschen. Dies ist allerdings problematisch, wenn der Ballon bereits in der Luft ist. Der Ballon hat keinen eigenen Antrieb außer in der Vertikalen und bleibt ohne Wind einfach stehen – passiert das über einem Wald, kann das äußerst unangenehm sein. Am liebsten starten Ballonfahrer daher in Kerbtälern. Das sind durch Erosion tief in Mittel- und Hochgebirge gekerbte Täler mit typischem V-Schnitt. In diesen Tälern bilden sich regelrechte Kaltluftseen, die für den Ballonstart ideal sind, denn die Luft ist nicht nur kalt und bildet so einen idealen Auftrieb für den Ballon, sondern ruht zudem im Tal und lässt so einen bequemen Start zu.

Der Ballon als Aerostat bewegt sich mit dem Wind. Von sich aus kann er nur steigen oder fallen – dazu muss der Pilot einfach nur mehr oder weniger mit dem Propanbrennern heizen. Werden unterschiedliche Höhenströmungen genutzt, ist der Ballon in geringem Maße steuerbar. Umkehr, Rundfahrten oder Rückfahrten gibt es deshalb nicht.

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Der ideale Ballonstartplatz

Eine andere Variante des idealen Ballonstartplatzes findet sich beispielsweise hinter Häusern oder Baumreihen. Allerdings können hier Wirbel den Start beeinträchtigen. Sind Häuser oder Bäume ebenso hoch wie der Ballon, streicht der Wind über die Kappe der Hülle. Der Effekt: sie wirkt wie eine Tragfläche, es bildet sich auf der anderen Seite ein Unterdruck und der Ballon wird weggedrückt.

Übrigens müssen Gäste sich darauf einstellen, vor und nach dem Start mit anpacken zu müssen. Um die große Hülle des Ballons ordentlich aus- und einpacken zu können, braucht es viele Hände. Damit sie wissen, was zu tun ist, gibt es eine kurze Einweisung, die auch die Sicherheit während der Fahrt und der Landung behandelt.

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Ballon Landeplatz

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Am Ballon Landeplatz endet jede Ballonfahrt

Abschied von einer wunderschönen Fahrt

Notgedrungen endet am Ballon Landeplatz jede Ballonfahrt und dort heißt es Abschied zu nehmen von einer wunderschönen Fahrt. Ballonfahren ist ein Freizeitsport, der immer mehr Anhänger findet. Bei der Ballonfahrt bietet sich den Passagieren ein beeindruckender Panoramablick über die Landschaft, die sich in einer ruhigen, lärmfreien Atmosphäre präsentiert.

Für die Ballonfahrer ist es herrlich durch die Lüfte zu schweben, fernab von der Hektik und dem Lärm auf der Erde. Ballonfahrten können während des ganzen Jahres durchgeführt werden, vorausgesetzt, es ist schönes Wetter. Jede Jahreszeit bietet den Passagieren ihren besonderen Reiz. Im Sommer finden die Ballonfahrten abends zwei bis drei Stunden vor Sonnenuntergang statt, da die Thermik hierbei eine Rolle spielt. Ohne Thermik wäre ein Ballon überhaupt nicht steuerbar.

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Der Ballon Landeplatz als Ziel der Reise

Der Wind bestimmt die Geschwindigkeit der Ballonfahrt und somit auch den Ballon Landeplatz als das Ziel der Reise. Der Ballonpilot kann zwar versuchen, einen bestimmten Landeplatz anzusteuern, doch ist dies immer von der Windrichtung abhängig.

Dadurch ist der Heißluftballon nicht steuerbar. Einen direkten Landeplatz kann man vor dem Start nicht bestimmen. Erst während der Ballonfahrt kristallisiert sich das Gebiet der Landung heraus.

Auf die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit kann Einfluss genommen werden, indem in unterschiedlichen Höhen die Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten ausgenutzt werden. Dem gewünschten Ziel kommt man durch gezieltes Fallen oder Steigen mit dem Heißluftballon jedoch ein ganzes Stück näher. Erst in der Endphase wird der Ballon-Landeplatz durch den Piloten bestimmt.

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Ein Ballon-Landeplatz sieht anders aus als ein Flugplatz

Einen echten Ballon-Landeplatz, wie man sie beispielsweise beim Flugplatz von Flugzeugen her kennt, gibt es naturgemäß nicht. Meistens erfolgt die Ballon-Landung in Wiesen oder in Äckern. Teilweise erlebt man auch, dass ein Heißluftballon recht tief über die Ortschaften gleitet und immer tiefer sinkt.

Die Ursache hierfür ist recht einfach: Der Pilot sucht einen Ballon-Landeplatz aus und sinkt dadurch immer weiter. Damit die Sinkgeschwindigkeit nicht zu groß wird, muss er immer wieder den Brenner betätigen. Liegt der ausgewählte Landeplatz außerhalb eines Ortes, schwebt der Heißluftballon tief über die Häuser, um den Landeplatz auch treffen zu können.

Das Ballonfahrt-Unternehmen verfolgt die Ballonfahrt mit einem Verfolgerfahrzeug, das den Ballon und die Passagiere wieder an den Ausgangspunkt zurück befördert. Der Ballon und das Verfolgerfahrzeug sind auch über Funk miteinander verbunden. Die Ballonfahrt dauert in der Regel zwischen einer und eineinhalb Stunden, in denen der Ballon leise durch die Lüfte schwebt. Die Fahrhöhe liegt zwischen einhundertfünfzig und dreihundert Metern.

Eignet sich jeder Ort als Ballon Landeplatz?

Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, ob ein Ballon überall landen darf und ob sich jeder Ort als Ballon Landeplatz eignet. Die Antwort lautet: Ja, denn für Heißluftballons gibt es eine so genannten „Außenlandeerlaubnis“. Diese Erlaubnis gibt dem Ballon und seinem Piloten das Recht, ohne vorherige Erlaubnis auf einem Grundstück zu landen. Trotzdem muss der Pilot darauf achten, dass er auf dem Ballon-Landeplatz keine Sachschäden verursacht und auch dass die Passagiere darauf achten.

Die Landung wird dann mit der Ballonfahrertaufe abgeschlossen. Die Taufe ist eine alte Tradition, bei der die weiblichen Passagiere zu Gräfinnen und die männlichen Passagiere zu Baronen der Lüfte ernannt werden. Bei der Taufe wird eine Strähne des Kopfhaares mit Feuer angezündet und mit Sekt gelöscht. Der neue Adelige gelobt, nie wieder mit dem Ballon zu fliegen und niemals seinen neuen Adelsnamen zu vergessen. Danach erhält jeder Passagier seine Taufurkunde, die ihm an das traumhafte Erlebnis der Ballonfahrt erinnert.

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Ballon Verband

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Ein wichtiger Ballon Verband: Der Deutsche Freiballonsport-Verband e.V.

Die Interessensvertretung für deutsche Ballonfahrer

Der Deutsche Freiballonsport Verband e.V. (DFSV), im Internet unter www.ballon.eu, ist ein wichtiger Ballon Verband und die Interessenvertretung des deutschen Ballonsports, dem 300 Vereine mit über 2.500 Mitglieder angehören. Alle Vereine zusammen verfügen über rund 1.300 Ballone, wovon 55 Gasballone sind.

Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, die Ballonfahrt in Deutschland zu fördern und zu pflegen. Dem Verband ist es ein besonderes Anliegen, die reiche Tradition, die Ballonfahrt in Deutschland hat, fortzusetzen. Außerdem engagiert er sich bei der technischen Weiterentwicklung des Ballonsports.

Gleichzeitig sorgt der DFSV für die Ausbildung und auch die Fortbildung von Freiballonführern und Ballonwarten. Er ist auch aktiv bei der Ausrichtung von Wettbewerben und organisiert die Deutschen Meisterschaften für Heißluft- und Gasballone. Daneben arrangiert er Wettfahrten, Vorträge und Publikationen über die Ballonfahrt.

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Aufgaben und Tätigkeiten des Ballon-Verbands

Der Verband gibt neben der Zeitschrift BallonSportMagazin einige Handbücher und Schriftenreihen heraus. Der DFSV nimmt an deutschen und internationalen Ballon-Wettbewerben teil und ist zuständig für die Betreuung der Nationalmannschaft. Außerdem sammelt er Dokumente, Fotos, Material, Instrumente und Geräte der Ballon-Geschichte.

Der DFSV vertritt gegenüber Bundesinnenminister, Bundesumweltminister, Bundesverkehrsminister, dem Luftfahrt-Bundesamt sowie allen weiteren mit der Ballonfahrt beschäftigten Behörden wie etwa der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, der Deutschen Flugsicherung und auch gegenüber dem Deutschen Wetterdienst. Außerdem vertritt der Verband die Interessen der Ballonfahrer gegenüber den Herstellern von Ballonen.

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Die Mitglieder des DFSV werden vom Verband über aktuelle Entwicklungen, beispielsweise im Hinblick auf Sicherheitsfragen von Luftfahrtgeräten und Ballontechnik sowie von Fragen des Luftraums und der betreffenden Gesetzgebung beraten. Hilfestellungen erhalten die Mitglieder auch in Versicherungsdingen, bezüglich Wettbfahrtsbestimmungen sowie Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung.

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Ballon Hersteller

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Ballon Hersteller und ihre Tätigkeit

Wissenswertes zu Ballonherstellern

Ballon Hersteller fertigen, wie dies der Name schon sagt, Ballone, seien es Fesselballone, Heißluftballone, Gasballone oder eine andere Art. Der Ballon mag zwar von seiner Funktionsweise her genauso sein wie die ersten Modelle, allerdings hat sich die Technik und Qualität der Materialien seitdem stetig verändert. Dafür waren mitunter wagemutige Experimente nötig.

So versuchten findige Ballonhersteller die Landung unter Einsatz eines Ankers, der aus dem Korb geworfen wurde, sich im Boden verhakte und so als Bremse dienen sollte. Allerdings haben Versuche schnell gezeigt, dass der Anker eine fatale Wirkung hat: Die horizontale Bewegung des Ballon wird zu einer vertikalen, das bedeutet, der Ballon, der gerade noch mit 40 Stundenkilometern über den Boden fuhr, krach mit ebensolcher Geschwindigkeit herunter.

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Moderne Ballonhersteller und ihre Innovationen

Moderne Ballonhersteller sind von solchen Experimenten weit entfernt und schaffen es dennoch, innovative Neuerungen zu etablieren. So haben sie beispielsweise Geräte entwickelt, die die Temperatur unter der Kappe des Ballons messen und dem Piloten im Korb anzeigen. Nach und nach ersetzen die Gradmesser eine eher ungenaue Methode: ein Stück Blei wird an einem Sicherheitsfaden unter der Kappe befestigt. Steigt die Temperaturen in unerwünschte Höhen, schmilzt der Faden und das Bleigewicht plumpst in den Korb – oder auch auf den Kopf des Piloten.

Die Ballonhersteller haben sich meist auf eine Sparte spezialisiert und stellen entweder bevorzugt Freizeit- oder Wettkampfballone her. Diese Wettkampfballone, wie sie beispielsweise von „Cameron Balloons“ konzipiert werden, sind weitaus kleiner, schlanker und agiler als Freizeitballone – allerdings auch wesentlich schwieriger zu fahren. Zu den größten Herstellern für Freizeitballone gehört „Schroeder fire balloons“.

Weitere beliebte Hersteller sind etwa „Aerostar“ oder „Thunder & Colt“. Ihnen allen ist gemein, dass die farbliche Gestaltung der Ballone, Werbeaufdrucke oder auch spezielle Formen, so genannte Special Shapes, kaum Wünsche offen lassen.

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Die Fertigung eines Ballons durch Ballon-Hersteller

Die von einem Ballon-Hersteller gefertigte Hülle eines Heißluftballons besteht aus einem speziell beschichteten, strapazierfähigen Nylongewebe, dass mindestens 500 bis 600 Starts aushält. Sie ist aus mehreren Längsbahnen zusammengesetzt, die durch vertikale Nähte und Lastbänder miteinander verbunden sind. Die Bahnen bestehen wiederum aus einzelnen Stofffeldern, die horizontal vernäht werden.

Am obersten Punkt, der Kappe, befindet sich meist ein Entleerungssystem oder ein Regulierventil, mit dem heiße Luft abgelassen werden kann. Die vertikalen Lastbänder laufen hier im so genannten „Kronenring“ zusammen. Die Feueröffnung wird durch eine Flammenschürze geschützt. Die gebräuchlichste Technik zum Ablassen der heißen Luft ist der Parachute.

Er besteht aus einer kreisförmigen Öffnung im Top der Hülle sowie einem etwas größeren Stoffstück in Form eines Fallschirms auf der Innenseite. Das Stoffstück wird durch den Innendruck in der Hülle automatisch unter die Öffnung gepresst und schließt diese luftdicht ab. Zieht der Pilot an der Parachuteleine, wird der Parachute an seinem Rand gleichmäßig gezogen. Dieser gibt einen Spalt der Öffnung frei und heiße Luft kann entweichen.

Der Ballonkorb wird seit jeher aus Peddingrohr und Weide geflochten. Viele andere Materialien wurden bereits getestet, aber keines hat sich bislang als vergleichbar widerstandsfähig und elastisch zugleich erwiesen. Beides ist bei Landung aber gefordert.

Der Korb wird mit vier oder mehr Gasflaschen bestückt, je nach Temperatur, Beladung und geplanter Fahrtdauer. Außer dem Pilot und den Passagiere muss die Ausrüstung hier untergebracht werden, beispielsweise Flugfunkgerät, Höhenmesser, Feuerlöscher, Karten und Papiere. Moderne Heißluftballone, wie sie von einem Ballon Hersteller gefertigt werden, sind meistens mit einem Doppel- oder Mehrfachbrenner ausgerüstet, die als unabhängige Systeme auch bei einem Ausfall eines Brenners weiterhin ausreichen.

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Ballon Werbung

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Ballon Werbung als innovative Werbeform

So auffällig, eigentlich nicht zu übersehen

Ballon Werbung ist eine innovative Werbeform, die den Vorteil hat, so auffällig zu sein, daß sie eigentlich nicht übersehen werden kann. Das Sponsoring ist eine der wichtigsten Geldquellen für die Vereine, die Ballonfahrt betreiben. Der Ballon als Werbeträger finanziert den Sport. Ein Heißluftballon ist ein außergewöhnliches und faszinierendes Aktionsmedium für Imagekampagnen, Produkteinführungen oder Public-Relation, denn er sorgt auf mehrere Arten für Aufsehen.

Zum einen ist er ein faszinierender Eyecatcher, der überall, wo er in Sichtweite schwebt, die Blicke auf sich zieht und Menschen begeistert. Der Ballon gilt als sauberes Luftfahrzeug, das historisch verankert ein Stück Nostalgie darstellt – auch wenn moderne Ballone Hochleistungs- und Hightechgeräte sind.

Autofahrer halten an, Kinder kommen gelaufen und alle schauen interessiert zu, wenn sie einen startenden oder landenden Ballon entdecken. Ist er erstmal in der Luft, winken die Passanten dem lautlosen Gefährt zu und fühlen sich alles andere als gestört, selbst wenn er lange in ihrer Nähe verharrt. Ballonwerbung spricht für sich – unaufdringlich und kilometerweit.

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Ballonwerbung begeistert und ist sympathisch

Die Ballonwerbung am Himmel erregt Begeisterung und Sympathie. Kaum ein anderes Werbemedium besitzt einen derart hohen, positiven Erinnerungswert und ragt aus der täglichen Flut der Werbeträger heraus. Im Gegensatz zu den unbeweglichen Medien können Werbeballons gezielt dort eingesetzt werden, wo ihr Werbeeffekt besonders groß ist.

Ihre Größe und Form machen sie unübersehbar. Rund 3000 Kubikmeter Luft fasst ein in traditioneller Form gestalteter Heißluftballon, Gasballon benötigen immerhin 1000 Kubikmeter Volumen. Das ergibt genügend Platz auf der Hülle für Logos, Schriftzüge oder Botschaften.

Der Ballonformgestaltung sind theoretisch keine Grenzen gesetzt, vor allem Brauereien nutzen sie als Sympathieträger. Es gibt Heißluftballons in klassischer Erdbeer-Form mit mehr oder minder aufwendig gestalteten Werbebotschaften, aber auch Sonderformen, die „Special Shapes“ genannt werden.

Diese Special Shapes bieten nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten der Gestaltung. Es gibt fliegende Kühe, Turnschuhe, Pinguine, Kutschen, Adler, das Brandenburger Tor, Schnapsflaschen oder – als eine der bekanntesten – die Teekanne. Sie sind sehr auffällig, können allerdings wegen ihrer schwierigen Handhabung nur bei optimalen Bedingungen eingesetzt werden.

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Die Kosten von Ballon-Werbung

Wer sich für die Ballon-Werbung auf der herkömmlichen Hülle entscheidet, muss mit Kosten zwischen 20.000 und 60.000 Euro rechnen. Sie kann für 500 bis 600 Fahrten eingesetzt werden, bis sie ausgetauscht werden muss. Sonderformen sind durchschnittlich zwei bis dreimal teuerer.

Das Sponsoring von Hüllen ist die häufigste Form der Ballonwerbung. Einige Firmen setzten im Komplettpaket auf „Corporate Design“ und gestalten nicht nur die Hülle des Werbeballons mit ihren Farben und Schriftzug, sondern das gesamte Equipment. Das umfasst den Korb inklusive Brenner und Flaschen, aber auch die Einsatzfahrzeuge wie den Transportanhänger und ein kräftiges Auto, in dem das Ballonteam, etwa fünf bis sechs Personen, Platz finden.

Damit Ballonaufstiege erfolgreich durchgeführt werden können, sind professionelle Planung und Konzeption empfehlenswert. Werbeprofis stimmen die Marketing-Strategie auf das Unternehmen und die Möglichkeiten ab. Sie wählen das Einsatzgebiete des Werbeträgers aus, melden ihn bei Events mit anderen Ballonen an oder organisieren einen Platz für die Presse im Begleitballon.

Auch Prominentenfahrten mit dem Werbeträger sind ein beliebtes Mittel, um das eigene Logo ins Bild zu rücken. Besonders eindrucksvoll sind Nightglow-Events, bei denen eine große Gruppe von Ballonen in der Dämmerung aufgebaut und befeuert werden. Sie starten zwar nicht, aber die glühenden Hüllen sorgen für ein stimmungsvolles Erlebnis mit einem hohen Erinnerungseffekt, womit die Ballon Werbung ihren Zweck erfüllt.

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